Dozenten
 
MK 36 Wetzel/Veale
MK 36

14. - 16. Oktober 2022

Neue Musik und Probespieltraining für Oboe

Prof. Christian Wetzel, Köln

Peter Veale, HfMT Köln

 

 

Kursrepertoire: frei wählbar

Meisterklasse und Einzelunterricht

Technik und Interpretation 

Basics, Rohrbau, Übetechnik,  Probespieltraining

 

Kursbeginn: Freitag, 14. Oktober 2022 am frühen Nachmittag 

Kursende: Sonntag, 16. Oktober 2022 mittags      

 

Gebühren:

300,00 Euro Kursgebühren/aktiv für Profis

250,00 Euro Kursgebühren/aktiv für Studenten u. Schüler

120,00 Euro Kursgebühren bei Passivteilnahme

225,00 Euro Kosten für Unterkunft (DZ) incl. Vollverpflegung im Forum Artium

Einzelzimmerzuschlag: 25,00 Euro pro Tag wenn verfügbar

Bei Teilnahme ohne Übernachtung/Verpflegung 75,00 Euro Aufpreis

 

 

Prof. Christian Wetzel, Oboenstudium bei Prof. Ingo Goritzki an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Mitglied im European Union Youth Orchestra unter Claudio Abbado. Internationale solistische Aktivität und kammermusikalische Konzerte bei Festivals, u. a. Rheingau Musikfestival, "Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach"- Festival und Beethovenfestival Warschau. Gründungsmitglied des Ma'alot Bläserquintetts, damit zahlreiche internationale 1. Preise, u. a. beim ARD- Wettbewerb München. Mit diesem Quintett seit 20 Jahren weltweite Konzerte und Einspielungen zahlreicher Aufnahmen. Solo-Oboist im Orchester des Nationaltheaters Mannheim. Uraufführungen auf internationalen Musikfestivals und Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten zeigen sein Engagement für Neue Musik. Dozent für weltweite Meisterkurse und Gastdozent an Musikhochschulen wie Royal Academy of Music London und Wiener Musikhochschule. 1997-2007 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig, 2007 Berufung an die Hochschule für Musik Köln. 

 

 

Peter Veale 

Oma, Opa und die Eltern: alles studierte Musiker. Wenig spektakulär also Peter Veales Griff zu Geige und Klavier im Alter von 6 Jahren. Der Wunsch, auf die Oboe umzusatteln, bedurfte später allerdings einiger Überzeugungskraft. Doch die war gut investiert: In Neuseeland geboren, in Australien aufgewachsen, macht Peter Veale mit tatkräftiger Unterstützung der besten Lehrer am Platz früh schon auf sich aufmerksam.

Noch vor dem Studium bei Heinz Holliger in Freiburg spielt er im Rundfunkorchester von Adelaide – „das war für mich eine wichtige Lehre, und ich bin heilfroh, daß ich sie schon zu diesem Zeitpunkt machen konnte.“ Orchestermusiker zu werden, steht seit dem nicht mehr auf Peter Veales Lebensplan. Dafür gibt es andere Perspektiven. Unter Francis Travis erlernt er das Handwerk des Dirigenten. Dessen Nutzen sieht er nicht nur in der praktischen Anwendung: „Es ist für jeden Musiker Gewinn bringend, Musik und ihre Aufführung auch einmal von der anderen Seite her zu betrachten.“

Seine Arbeit als Mitglied des ensemble recherche (1986-94), des Württembergischen Kammerorchester Heilbronn (1986-96) und des Ensemble Musikfabrik bereichert Veale durch seine Tätigkeit als Solist, Kammermusiker, Dozent, Buchautor („Die Spieltechnik der Oboe“ – gemeinsam mit Claus-Steffen Mahnkopf) und als Herausgeber der Reihe „Contemporary Music for Oboe“. Für Peter Veale wurden bis heute mehr als 50 Werke komponiert.

Im Rahmen der Ruhrtriennaleproduktion „Delusion of the Fury“ (2013) mit dem Ensemble Musikfabrik entdeckte Peter Veale seine Liebe zu dem Instrument Koto, später auch Bass-Koto, die ihn seitdem begleitet. An der Hochschule für Musik in Köln hat er einen Lehrauftrag für Oboe.