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24. - 29. September 2012
Meisterkurs Violine
Prof. Eszter Haffner, Wien/Graz
Korrepetition: NN
Kursrepertoire: frei wählbar
Meisterklasse, Einzelunterricht
Kursbeginn: Montag, 24. September am frühen Nachmittag
Kursende: Samstag, 29. September, nachmittags
Gebühren:
340,- Euro Kursgebühr, 290,- Euro für Studenten, 150,- Euro passiv
zzgl. 290,- Euro Kosten für Übernachtung u. Vollverpflegung im Forum Artium
Eszter Haffner,
1969 in Budapest geboren, kam bereits mit 13 Jahren in die
Begabten-Klasse an der Budapester Musikakademie zu Professoren wie
András Kiss, Ferenc Rados und György Kurtág. Nach dem Abschluß ihres
Studiums in Budapest setzte sie dieses an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Wien bei Gerhard Schulz und Josef Sivó fort und
erhielt 1993 ihr Diplom mit einstimmiger Auszeichnung und dem
Würdigungspreis des Kulturministeriums. 1995 absolvierte sie in Holland
ein Gaststudium bei Viktor Libermann und Philip Hirschhorn sowie
1987-1995 verschiedene Meisterkurse bei Lorand Fenyves, Sándor Végh,
Alberto Lysy, Tibor Varga und Igor Ozim. 1991 feierte Eszter Haffner
ihr Debut im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
Eszter
Haffner war Stipendiatin der Alban-Berg-, der Martha-Sobotka, der
Erasmus-, der Janecek- und der Ziehrer-Stiftung in Wien, sowie des PE
Förderkreises in Mannheim. Sie ist Preisträgerin zahlreicher
internationaler Wettbewerbe: u. a. Koncz János Violinwettbewerb in
Szombathely (1980), Concertino Praha (1982), Jugend musiziert (1984),
Internationaler Kammermusikwettbewerb in Trapani (1989),
Internationaler Kammermusikwettbewerb in Caltanissetta und Trapani
(1990), Stefani Hohl Violinwettbewerb in Wien (1992). 1991 wurde ihr
für ihre künstlerische Tätigkeit die österreichische Staatsbürgerschaft
verliehen.
Sie
wirkte bei unzähligen Musikfestivals wie Menuhin Festival Blonay,
Festival Sion, Prussia Cove Festival, Brighton Festival, Römerberg
Festival, Gendarmenmarkt-Festival, Bates Festival, Montana Festival,
Kezar Falls Festival, Brahms Tage Mürzzuschlag, Neuberger Kulturtage,
Bregenzer Festspiele, Schubertiade, St. Gallen Festival, Klangbogen
Wien Porto Gruaro Festival, Cervantino Festival Mexico, Festival
Tamaulipas Mexico, Festtage Rapottenstein, Haydn Festspiele Eisenstadt,
Styriarte Graz, Macau Festival, Vienna Festival Hongkong, Taipei
Festival, Casals Festival in Prades und Villa Musica/Rheinland-Pfalz
mit.
Als
Solistin und Kammermusiker (Violine und Bratsche) trat Eszter Haffner
mit Künstlern wie Gerhard Schulz, Thomas Kakuska, Valentin Erben,
Clemens Hagen, Wolfgang Schulz, Alexander Lonquich, Alexei Lubimov,
François Benda, Pamela Frank, Christian Altenburger, Leonard Hokanson,
Altenberg Trio, Haydn-Trio, Franz Bartolomey, Artis Quartett, Stefan
Vladar, Lars Anders Tomter, Patrick Demenga, Wiener Streichsextett, Ulf
Rodenhäuser, Martin Ostertag, Melvyn Tan, Elisabeth Leonskaja, Markus
Schirmer, Bruno Pasquier, Philliphe Mueller, Michel Lethiec, Hartmuth
Rhode, Michaela Martin, Arto Noras, Wladimir Mendelssohn, Nicolas
Chumachenco, Hagai Shaham, Ulf Wallin und Dirigenten wie Marko Letonja
und Adam Medveczky auf.
Als
Pädagogin sammelte Eszter Haffner Erfahrungen an der Wiener Universität
für Musik, als Vertragslehrerin und Assistentin in der Klasse von
Gerhard Schulz, sowie regelmäßig bei Violin- und Kammermusikkursen (a.
u. Neuberger Kulturtage, Casals Festival in Prades, Villa
Musica/Rheinland-Pfalz, Masterclass Montana, Bates College, in Bozeman,
Honkong, Taiwan und an der Toho Universität Tokio).
Seit
2002 ist sie Professorin an der Kunstuniversität Graz. 1993 gründete
sie mit Teresa Turner Jones und Rudolf Leopold das Haffner Trio und hat
mit diesem Ensemble bereits mehrere CDs mit Werken von Martinu, Kodaly,
Schönberg, Beethoven, Schubert, Brahms und Mozart aufgenommen. Weiters
spielte sie Mozarts Sinfonia concertante (mit Bettina Gradinger) und im
Auftrag der Oesterreichischen Nationalbank eine CD mit Schubert,
Schumann und Eisler (mit Christian Schuster) ein.
Sie
spielt die "ex Hamma Segelmann"-Violine von Michelangelo Bergonzi
(Cremona, 1750) aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank.
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