Dozenten

Improvisation:

 
MK XX Nachum Erlich
MK XX

(nächster Kurstermin in 2016)

Meisterkurs Violine
Prof. Nachum Erlich, Karlsruhe

Korrepetition: NN


Kursrepertoire: frei wählbar

Meisterklasse, Einzelunterricht

Technik und Interpretation

Probespieltraining 

aktive und passive Teilnahme möglich

 

Kursbeginn:   

Kursende:  

 

Gebühren:

350,00 Euro Kursgebühren/aktiv für Profis

295,00 Euro Kursgebühren/aktiv für Studenten

150,00 Euro Kursgebühren bei Passivteilnahme

290,00 Euro Kosten für Unterkunft (DZ) incl. Vollverpflegung im Forum Artium

Einzelzimmerzuschlag: 20,00 Euro pro Tag wenn verfügbar

 

 

Nachum Erlich wurde 1959 in Jerusalem geboren. Er begann sein Violinstudium zunächst bei seinem Vater Moshe Erlich, Mitglied des Jerusalem Symphony Orchestra, und setzte es bei Yair Kless am Rubin-Konservatorium in Jerusalem fort. Von 1975-1981 war er Meisterschüler am Berner Konservatorium bei Prof. Max Rostal, wo er sein Studium mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung abschloss. Studienergänzend absolvierte er Meisterkurse bei Nathan Milstein und Henryk Szeryng, später mehrfach Studien bei Prof. Steven Staryk in Seattle.


Von 1981-1991 unterrichtete Nachum Erlich als Dozent der Sibelius-Akademie Helsinki.Seit 1991 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik Karlsruhe inne und im Jahre 2002 wurde ihm der Titel „Artist in residence“ von der Universität Heidelberg verliehen.


Innerhalb seiner umfangreichen solistischen internationalen Tätigkeit arbeitete er mit Dirigenten wie Moshe Atzmon, Esa-Pekka Salonen, Rudolf Baumgartner, Okku Kamu, Jukka-Pekka Saraste, Walter Weller und Sergiu Comissiona zusammen. Seine besondere Liebe gilt auch der Kammermusik mit Partnern wie Alfons Kontarsky, Siegfried Mauser, Kalle Randalu, Rudolf Meister, Julius Berger, Fany Solter, Martin Ostertag, Gustav Rivinius, Edward Vanderspar, Wolfgang Meyer und Eduard Brunner. Nachum Erlich ist ein gern gesehener Gast bei internationalen Festivals. Seine Aktivitäten wurden vielfach durch Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen dokumentiert. Als Dozent betreute er zahlreiche Meisterkurse in Europa, USA, Südamerika und Asien. Sein besonderes Interesse widmet er der Entdeckung und Interpretation selten gespielter Werke aller Epochen und besonders der Werke Max Regers. Im Januar 2004 erschien eine Aufnahme der Sonaten Op. 122 und Op. 139 mit dem Pianisten Siegfried Mauser im Hänssler Verlag. Mit dem Geiger Ivry Gitlis spielte er Bachs Doppelkonzert ein.


Nachum Erlich begann seine Laufbahn als Pädagoge direkt im Anschluss an sein abgeschlossenes Studium in Bern als Dozent für Violine an der Sibelius Akademie in Helsinki. Schon in Finnland hat er zahlreichen Studenten zu führenden Orchesterstellen und Lehrämtern verholfen, ebenso zur erfolgreichen Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben. Seitdem er im Jahre 1991 die Professur an der Hochschule für Musik Karlsruhe übernahm, ist er weltweit pädagogisch tätig. Seine Studenten spielen in führenden Orchestern in Europa und in Übersee oder haben Professuren inne, beispielsweise an der Seoul University (Korea), National University of Art Seoul, der Hiroshima University (Japan) und anderen.


Bereits seit seiner Studienzeit nimmt die intensive Arbeit mit Kammerorchestern einen großen Raum im künstlerischen Schaffen Nachum Erlichs ein. In den Jahren, in denen er in Finnland wirkte, übernahm er in regelmäßigen Abständen die Position des Konzertmeisters im RSO Finnland und im Helsinki Philharmonic Orchestra. Seine große Erfahrung, die er als Mitglied und Konzertmeister in zahlreichen international renommierten Ensembles wie den Festival Strings Luzern, der Camerata Bern und dem Basler Kammerorchester sammeln konnte, gibt er als Pädagoge und künstlerischer Leiter an Kammerorchester und Jugendorchester im In- und Ausland weiter.Im Jahr 2001 übernahm er die Leitung des Kammerorchesters der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe.


Nachum Erlich ist Jurymitglied in nationalen und internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel dem Paganini Wettbewerb Moskau.

Seit 2010 spielt er auf der Stradivari „Ludwig“ aus dem Jahre 1724, der sogenannten „Ex-Szigeti“, aus der Sammlung der L-Bank Baden-Württemberg.